Der Streitpunkt Videoüberwachung
Das das Thema Videoüberwachung und demzufolge auch das Einsetzen von Videotechnik nicht mal eben schnell vom Tisch gepackt werden kann hängt auch damit zusammen, dass es ein Eingriff in die Privatsphäre der Menschen ist. Es wäre ein ständiges Beobachten und Kontrollieren. Im Prinzip müsste man jede einzelne Kamera an jedem Platz, in jeder Straße überall überprüfen, ob sie denn dort an dieser Stelle auch tatsächlich notwendig ist und ob die Videotechnik dort angebracht ist. Es stehen verschiedene Meinungen gegenüber. Hersteller und Vertreiber der Videotechnik befürworten natürlich die, sich im Umlauf befindenden, Überwachungskameras.
Auch andere Länder sind nicht unbedingt zufrieden mit den dortigen Einsätzen der Überwachungskameras und Videotechnik. So haben sich Bürgerrechtsgruppen in New York einen Stadtplan genommen, und überall dort Nadeln platziert, wo sie wussten, dass es dort Kameras gibt. Es sind noch längst nicht alle Videokameras bekannt und dennoch sah der Stadtplan aus, wie ein volles Nadelkissen. Es ist also wichtig, dass man als Bürger über das Ausmaß der Videoüberwachung hat. Wenn sich niemand dagegen sträubt, werden wohl bald überall die Kameras hängen und Privates ist der Öffentlichkeit zugänglich. Wirklich „sicher“ ist man dann wohl nur noch in den eigenen vier Wänden.