Alles über Automatikuhren

Mechanische Uhren gibt es heutzutage in den unterschiedlichsten Ausführungen und mit den unterschiedlichsten technischen Grundlagen ausgestattet. Eine Varianten von mechanischen Uhren sind zum Beispiel Automatikuhren.

Zum Bereich der Automatikuhren (Uhren, die sich aufgrund einer eingebauten Schwungmasse durch den Einfluss der Schwerkraft selbst aufziehen) gehören zum einen klassische mechanische Automatikuhren und zum anderen Automatikuhren mit einem Quarzuhrwerk.

Diese zweite Variante von Automatikuhren bzw. der Uhrwerke nennt man auch Autoquarz-Uhrwerke. Der Aufbau einer solchen Automatikuhr setzt sich zum einen aus den Elementen einer klassischen mechanischen Automatikuhr zusammen, dazu gehört in erster Linie die Schwungmasse, dazu kommen dann noch die Elemente eines Quarzuhrwerkes und einige zusätzliche Elemente wie ein elektrischer Generator und ein Akkumulator oder Kondensator.

Das Grundprinzip der Funktionsweise von Automatikuhren mit Quarzuhrwerk kann wie folgt beschrieben werden: Auch hier erfolgt durch die Bewegung der Uhr eine energetische Übertragung der kinetischen Energie der Schwungmasse. Diese wird allerdings nicht sofort direkt auf die Feder geleitet sondern zunächst zu dem winzigen elektrischen Generator. Dieser Generator dient wiederum der Aufladung des Akkus oder Kondensators, der letztlich dafür sorgt, dass das Quarzwerk angetrieben wird.

Die Entwicklung solcher Uhrwerke wurde in den 80er Jahren zum ersten Mal von der japanischen Firma Seiko vorgestellt. Seitdem hat nur ein einziger zweiter Hersteller ebenfalls eine vergleichbare Technologie auf den Markt gebracht, gemeint ist die Schweizer Firma ETA.

Automatikuhren mit der beschriebenen Autoquarz-Uhrwerktechnologie können eine besonders hohe Ganggenauigkeit liefern, die man bei klassischen, rein mechanischen Automatikuhren oft nur sehr aufwändig erzielen kann. Quarz-Automatikuhren sind damit eine echte (wenn auch teure) Alternative zu klassischen Automatikuhren.