Die Gemeinde Eichenzell in Hessen
927 wurde der Ort vom Fuldaer Kloster erstmals urkundlich erwähnt, im Gegensatz zu umliegenden Dörfern spät. Nach der Gebietsreform 1972 zählten zu Eichenzell auch die Gemeinden Kerzell, Löschenrod, Welkers, Rönshausen, Lütter, Rothemann, Döllbach und Büchenberg.
Es gibt insgesamt 37 Vertreter der Gemeinde. Bei der Wahl 2006 erhielt die CDU mit 52,1 % der Stimmen die Mehrheit, gefolgt von SPD (44 %) und CWE (2 %). Die Wahlbeteiligung lag dabei nur bei schwachen 52%.
Hauptattraktion in Eichenzell ist das Renaissanceschloss mitten im Ortskern. Sehr sehenswert sind auch der Wartturm des Rhönklub im Osten, das Heimatmuseum in der Ortsmitte und das Schloss Fasanerie „Adolphseck”. Früher fürstliche Sommerresidenz, beherbergt das Schloss heute eine einzigartige Porzellansammlung.
Die Einwohner der Kerngemeinde werden auch als “Eichezeller Weckfresser” bezeichnet. Ein in Stein gemeißelter “Weckfresser” kann im Schlossgarten besichtigt werden.