Mit den kühleren Tagen sowie weniger Sonnenlicht verlieren die Bäume ihre Blätter. Was am Baum noch schön aussieht, wird auf Gehwegen oder auf einer Terrasse schnell zum Ärgernis. Spätestens, wenn durch Zersetzungsprozesse und Regen der Boden extrem rutschig wird, kommt der Besen zum Einsatz. Wer große Flächen säubern möchte, hat reichlich Arbeit und obendrein liefern die Bäume über Wochen immer wieder Nachschub. Mit tragbaren Gebläsen lassen sich zwar große Mengen Laub bewegen, jedoch verbleibt der Schmutzfilm und obendrein arbeiten die Geräte nicht sehr genau – es wird reichlich Laub herumgewirbelt.
Die Lösung liegt in der Verwendung einer Kehrmaschine. Hierbei sorgt ein Walzensystem für die Aufnahme in einem Sammelbehälter. Eine oder zwei Tellerbürsten fegen den Schmutz seitlich weg und befördern ihn in die Mitte der Kehrmaschine. Dort nimmt eine Walzenbürste das Laub auf und transportiert es in den Auffangbehälter. Auch kleine Steine oder Zigarettenkippen sind so schnell entsorgt. Die Arbeitsersparnis gegenüber Besen und Handfeger ist beachtlich. Bei gleicher Gründlichkeit säubert die Maschine einfach durch Schieben auch große Bereiche. Der Antrieb der Walzensysteme geschieht im Fall der Walzenbürste über ein Getriebe, das mit der Achse verbunden ist. Die Tellerbürsten werden derweil meist durch einen Gummiring angetrieben.
Wenn das Laub bereits stark verrottet ist, haftet es stark am Boden. Selbst ein Besen oder eine Kehrmaschine kann nicht mehr sämtlichen Schmutz entfernen. Hier ist eher ein
Hochdruckreiniger empfehlenswert, welcher mit reichlich Druck und Schwemmleistung den Schmutz gezielt löst und anschließend wegspült. Dabei sind beim Hochdruckreiniger rund 140 – 180 bar sowie eine Schwemmleistung ab ca. 500 Liter pro Stunde nötig, wenn man schnell und gründlich säubern möchte. Wenn sich bereits eine festgebackene Schmutzschicht auch in den Fugen eines Pflasters gebildet hat, ist zusätzlich ein Terrassenreiniger empfehlenswert. An den Hochdruckreiniger angeschlossen bringt er mit rotierenden Düsen und ohne Verluste den Druck genau dort auf, wo er benötigt wird. Gegenüber einer einfachen Variodüse entsteht so eine noch gründlichere Säuberung.