Schiffsbeteiligung – nicht ganz risikolos
Das größte Risiko bei einer derartigen Kapitalanlage stellt jedoch das Charterrisiko dar.
Im Wesentlichen hängt nämlich der wirtschaftliche Gewinn einer Schiffsbeteiligung von der Bonität der Charterer ab, wobei diese dann wieder maßgeblich von deren Auslastung, bzw. der Auftragslage abhängt.
Für eine derartige Beteiligungsform sollten sich in der Regel nur Anleger entscheiden, die ihr Kapital auch längerfristig binden wollen, bzw. können. Die Laufzeiten bei dieser Form einer Beteiligung liegen nämlich zwischen 10 und 16 Jahren.
Früher war es so, dass wenn ein Anleger in eine Schiffsbeteiligung investiert hat, er während der Laufzeit keinerlei Möglichkeiten hat an sein Geld zu kommen, zum Beispiel wenn er sich im Bezug auf seine Anlagen umorientieren wollte, bzw. sich in finanziellen Problemen befand und „alle Mittel flüssig machen“ musste. Die Anteile werden von der Schiffsgesellschaft nämlich nicht zurückgekauft. Heute besteht für einen Anleger wenigstens die Möglichkeit seine Anteile auf dem so genannten Zweitmarkt anzubieten.