Ein lange ersehnter Wunsch vieler Menschen ist wahr geworden: auch im Bereich der Staubsauger gibt es nun zuverlässige Roboter, die selbständig und intelligent lästige Arbeit im Haushalt verrichten.
Roboter-Staubsauger stammen – ähnlich wie die Teflon-Pfanne – eigentlich aus der Entwicklung von Produkten und Materialien für den militärischen Bereich und der Raumfahrttechnik. Nun werden Roboter-Staubsauger schon seit einiger Zeit auch für die private Nutzung angeboten. Der Nutzen für den Anwender ist klar: die kleinen Geräte kümmern sich eigenständig um die Reinigung des Bodens und erledigen diese Aufgabe je nach Ausstattung des Gerätes mehr oder weniger intensiv, intelligent und gründlich. Ein idealer Haushaltshelfer für ältere und behinderte Menschen, für die der Aufwand der Bodenreinigung sehr anstrengend oder sogar unmöglich ist und auch für Anwender, die für die Reinigung des Bodens möglichst wenig Zeit aufwenden möchten oder können.
Der Grundgedanke: ein Roboter-Staubsauger beseitigt Verschmutzungen auf dem Bodenbelag wie ein „normaler“ Staubsauger, eigenständig und ohne Benuterführung. Dabei ist ein Roboter-Staubsauger aber aufgrund seiner Bauart nicht nur wendiger und erreicht auch die Stellen unterhalb von Möbeln, sondern er erledigt diese Aufgabe sogar selbständig, also in Abwesenheit eines Benutzers. Im Betrieb reinigt er verschiedene Bodenbeläge mittels
Bürsten und saugt den Schmutz in einen Auffangbehälter. Er arbeitet mit Hilfe von Sensoren, die das Gerät sowohl um Hindernisse herumleiten, als auch vor Abgründen – z.B. Treppenstufen – umkehren lassen.
Die technische Ausstattung von Roboter-Staubsaugern ist unterschiedlich: einige erkennen z.B. das Ende ihrer Akku-Laufzeit und kehren automatisch zur Ladestation zurück, einige haben sogar Spracherkennung oder spezielle Bürsten für Raum-Ecken.
Klaus-Martin Meyer